Krisenmanagement (innere und äußere Krisen)
Es gibt Weltwirtschaftskrisen, Kontinentalkrisen (Euro!), Landeskrisen, Unternehmenskrisen und persönliche Krisen.
Wenn Welten, Kontinente, Länder, Unternehmen oder Menschen Krisen erleben, gibt es verschiedene
Verhaltensmuster darauf zu reagieren. Die einen wenden die "Vogelstraußtechnik" an (Kopf in den Sand) , wollen nichts sehen und hören (Kapitulation), die anderen gehen in die "Käferhaltung" (auf dem Rücken liegen: „Ich war‘s nicht.“ ). Sie strampeln mit Armen und Beinen, jammern und fühlen sich als Opfer und suchen die Schuld bei anderen. Die Dritten verbreiten wilden Aktionismus, treffen dabei (wieder) die falschen Entscheidungen, versuchen vehement die Krise zu deckeln, abzuwehren oder zu vertuschen und die vierten haben alle Ausredebücher bei amazon oder google books gekauft und gelesen und schwingen planlose Reden.
Was alle eint und sie aber nicht tun, ist sich zu fragen: was ist MEIN ANTEIL an der Krise? Was habe ich als Teil des Systems (Welt, Gesellschaft, Unternehmen, meine Person usw.) getan, dass sich das alles so entwickelt hat? Die Menschen wollen immer mehr: mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Leben, mehr Partner, mehr Besitz, mehr Macht, mehr, mehr, mehr. Tja, und scheinbar auch mehr Krisen und mehr Naturkatastrophen. Ich kann den Wunsch nach MEHR verstehen und nachvollziehen, doch.... es gibt da ein Gesetz.
Die Menschen kreieren sich diese Krisen, ob klein oder groß, selbst. Egal ob Midlife Crisis oder Eurokrise: ein System befindet sich im Ungleichgewicht, da Menschen MEHR WOLLEN und NICHT MEHR GEBEN. Das systemische Gesetz von Geben und Nehmen wird nicht eingehalten. Vertraute Reaktionsmuster der Menschen funktionieren nicht mehr. Das führt zu Streß, Konflikten, Angst, Unsicherheiten und Hilflosigkeit. Und alle drei sind schlechte Ratgeber für gute, Ziel führende Entscheidungen, Strategien, Visionen und auch für die exzellente Führung.
Krisen sind jedoch die Chance für Veränderungen und einen Kurswechsel. Dafür muss man altbekannte und ausgetretene Pfade verlassen und bereit sein, sich auf neues, unbekanntes Terrain zu begeben. Und: Verantwortung übernehmen - für eigenes Denken, Handeln, Fühlen und Tun.
Und ich möchte Sie motivieren! Heute, an dem Tag, an dem Sie diese Zeilen lesen, können SIE etwas gegen die Krisen oder Ihre Krise tun! Ich fordere drei Sachen:
1. Leben Sie Ihr gesamtes Potenzial (in sich und im Unternehmen) aus. Sie haben eine Menge davon. Ich leihe Ihnen gern meine Brille.
2. Wenn Sie 1. nicht tun, dann hören Sie bitte mit jammern auf, denn dafür gibt es noch keinen Katalysator.
3. Geben und Nehmen - im Verhältnis 1:1. Wenn nicht, starten wir wieder bei 1. im Dauerrepeat.
Diese Form von Krisenmanagement kannten Sie bisher nicht? Gut, prima! Dann sollten wir uns kennenlernen.