Konfliktmanagement (innere und äußere Konflikte)
Der Ursprung des lateinischen Wortes Konflikt = confligere = zusammentreffen und kämpfen, bringt das Grundthema eines Konfliktes auf den Punkt. Mindestens zwei Personen oder Themen treffen aufeinander und haben eine unterschiedliche Wahrnehmung, Ansicht(en) oder Erfahrung(en) hinsichtlich von Werten, Zielsetzungen oder Interessen. Es besteht Uneinigkeit über etwas, das im Wahrnehmungsraum der Betroffenen offensichtlich nicht zusammenpaßt. Ein offener oder subtiler Kampf beginnt, der i.d.R. an den Nerven rüttelt und sehr zermürbend sein kann. Die gesamte Energie wird auf den zerstörerischen Kampf gelegt, statt in die Produktivität der Lösung.
Gerade in Unternehmen wird diese Energie in internen Kämpfen verschwendet und kostet Nerven, Geld und evtl. die Gesundheit, statt diese Energie dort zu investieren, wo sie hingehört: in die Produktivität und Rentabilität letztlich in ein gesundes Unternehmen.
Konflikte zeichnen sich wie auch Krisen dadurch aus, dass nur das Offensichtliche, jedoch nicht das Wesentliche unter/hinter dem Konflikt betrachtet wird. Konflikte werden in meiner Betrachtungsweise gelöst durch Selbsterkenntnis und somit an „Gegenüber-Erkenntnis“. Die zentrale Frage lautet hier: „was brauche ich?“ und „was braucht mein Gegenüber von mir?“ Das bedeutet, dass man die jedem Konflikt inne wohnende Motivation und Ursache(n) sowie u.U. die Entscheidungskraft betrachten muss.
Es gibt Konflikte in den Bereichen der Macht, Beziehungen, Ressourcen, Ziele, Rollen, Werte, Identität, Information, Kommunikation, Lebens- und Führungsstile usw. Die Ursachen liegen in den unbewussten Motivationen, Strukturen, Mustern, Verhaltensweisen, Kommunikation, Geschlecht, Kulturen, usw. des Menschen.
Das Gute ist: alle Konflikte sind lösbar und ich vertrete die Ansicht, dass es ein Leben und eine Welt ohne Konflikte geben kann. Warum es das noch nicht gibt? Das beantworte ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.